15
APR
2016

Vernissage mit Pfiff

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50 Galeriebesucher und die Künstlerin Gudrun Münchow-Ferkau konnten zufrieden sein. Kay Ketelsens Bildbesprechungen (u.a. Westerhever Watt) waren brillant und zeigten die ganze Bandbreite ihres Schaffens.

Spannend wurde es, als der ehemalige Rechtsanwalt und Notar Hans Hennig Hartmann mit den Worten „Ich vermisse die gesellschaftskritische Note vergangener Tage. Wenn schon die Malerin nicht in Schweineblut badet, muss ich wohl selbst etwas provozieren.“ die eingerahmte Fotografie eines „höchst unzüchtigen, aber schönen Kunstwerks“ Pan und Ziege aus dem alten Herculaneum überreichte.

Jede Verbindung zur gegenwärtigen Auseinandersetzung zwischen einem deutschen Satiriker und einem türkischen Präsidenten verbietet sich: Hier geht es um hirtengöttliche Kunst aus griechischem – nicht türkischem – Marmor.

Die Ausstellung ist bis zum Sommer geöffnet. Ein Besuch lohnt sich.

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